Lesen Sie hier unten:     - 22.Mai 2008

1)    NEU!   Zu Karsentys Sieg in Paris   22.Mai 2008

            .HonestReporting mit Endre MOZES von Take-A-Pen, aus Paris, 21.Mai 2008

2)    LESERBRIEF - Alle Fakten nennen

        Gaza – Israel droht weiter - Der Zürcher Oberländer,  E.Jenni  - 4. März 2008   

3)    Leserbrief: Nur Diffamierer und Feinde des Staates Israel –

                                                 - Süddeutsche Zeitung,  Thomas M. - 14. Feb. 2008

4)     EU Hilfslieferung für Gaza: Sprengstoff - statt Zucker - 1.1.2008

       Take A Pen:  Schreiben Sie Ihren Brief an:
        - Kanzlerin Angela Merkel          - und/oder:
        - EU Leiter und deutsche Vertreter in der EU
        - Süddeutsche Zeitung –  Warum informieren sie uns nicht
?  

5)    Wer rettet die Christen in den arabischen Ländern? - von Uris Tagesbuch

6)     Christen der arabischen Welt - Paul Uri RUSSAK                  

7)    Zu Arabischen Ängste um Al-Aksa - keine Grundlage - Take-A-Pen Aufruf!

8)    Doppelmoral in 'Haaretz'!?- Uris Tagesbuch: 'Doppelmoral in Sachen Hass'

9)    Vorhersage v. Mark Steyn: Europa ist am Ende - Daniel Pipes

10) DARFUR! -  Offener BriefHumanRightsWatch -

11)  Leserbrief an Neue Zuriche Zeitung  - 

        "Wo bleiben der Aufschrei und die Verurteilung?"

12) Ursache und Wirkung nicht vertauschen!3 Leserbriefe in 1:

       "Verhältnismässig"/   Zivile Opfer/   Zu Ende  

13) Leserbrief:"Zu hoher Preis"- in Libanon!?

14) Hilfe für Hisbollah-Hamas Leserbriefe

15) Leserbrief / Musterbrief: Krieg der BilderErwin Jenni

16) Cosmo TV  -   Feindbild Islam?

17) Take-A-Pen gegen die BBC: BBC – Komplize des Terrorismus!?

18) Musterbrief: "im Nahostkonflikt mit gleichen Maß zu messen."
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1)                  Eilmeldung: Karsenty gewinnt in Paris!

HonestReporting zu Karsentys Sieg in Paris

22. Mai 2008

mit Endre MOZES von Take-A-Pen www.take-a-pen.org aus Paris

France 2’s „Pallywood“-Video bringt Verleumdungsklage zum Einsturz

Die ikonenhaften Bilder von Mohammad Al-Duras vermeintlichem Tod in Gaza brachten die Palästinenser in Aufruhr und führten zu schrecklichem Blutvergießen. Trotz des erbrachten Nachweises, dass Israel nicht verantwortlich für die Kugeln war, die Al-Dura trafen, und hinsichtlich der Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Videomaterials, das zum Vorfall aufgenommen worden war, hielt die Verleumdung weiter an.

HonestReporting hat Sie direkt vom Ort des Berufungsverfahrens von Philippe Karsenty unterrichtet, der France 2 und seinen Reporter Charles Enderlin überführt hatte, Filmmaterial zum Al-Dura-Fall zu manipulieren.

Zur Erinnerung: France 2 hatte Karsenty zuerst erfolgreich verklagt, der seinerseits das Appellationsgericht anrief. Beim Berufungsverfahren wurde ein Teil des Filmrohmaterials, das an jenem schicksalhaften Tag in Gaza gedreht worden war, im überfüllten Gerichtssaal der Öffentlichkeit gezeigt, das bei dieser Gelegenheit zahlreiche Beispiele von „Pallywood“-Inszenierungen zu sehen bekam. France 2 hatte jedoch nur 18 der ursprünglich 27 Minuten Filmmaterial zum Gerichtstermin mitgebracht.

Offensichtlich haben die dargestellten Szenen und die Unzuverlässigkeit von France 2-Kameramann Talal Abu Rahma das französische Appellationsgericht überzeugt. Philippe Karsenty ist mit seiner Berufung gegen das Verleumdungsurteil durchgekommen.

Medienkommentator Tom Gross, der schon vorher (Unser Video) für HonestReporting im Fall Al-Dura Nachforschungen angestellt hatte, äußerte sich zum Urteil:

Der Urteilsspruch heute zeigt, dass die Version der von France2 dargestellten Ereignisse ernsthaft angezweifelt werden muss, und dass die gesamte Weltpresse, dazu auch amerikanische TV-Sender - unverantwortlich genug war, die Behauptungen eines palästinensischen Kameramanns, der für France2 arbeitet, für bare Münze zu nehmen - eines Kameramannes, der seine Parteilichkeit zugegeben hat.

Dazu Karsenty in einer Stellungnahme nach seinem Sieg:

Die Al-Dura Lüge ist ein Anschlag auf unsere Fähigkeit zu denken, zu kritisieren, zu bewerten und letztlich Informationen zurückzuweisen - insbesondere auf das das Recht, Informationen abzulehnen, die nur unsere Vorurteile bestätigen. Eines der in Europa best gepflegten Vorurteile ist, dass Israel ein böses naziähnliches Gebilde sei, das absichtlich palästinensisch-arabische Kinder tötet. Überdies haben in Europa durchgeführte Umfragen ergeben, dass Israel als größte Gefahr für den Weltfrieden gesehen wird, mehr noch als der Iran und Nordkorea, Pakistan und Syrien. Der Al-Dura-Schwindel ist eine der Säulen, auf denen sich diese Annahmen stützen….

Jetzt ist es an der Zeit für France 2, einzugestehen, dass es die schlimmste antisemitische Verleumdung der heutigen Zeit produziert hat und weiterhin aufrechterhält.

Was bedeutet das?

Während der Abfassung dieses Textes wurde die ausführliche Urteilsbegründung noch nicht an die Medien weitergegeben. Endre Mozes von Take A Pen war jedoch im Gerichtssaal und lieferte Berichte aus erster Hand an HonestReporting. Mozes sprach auch mit einigen mit dem Fall betrauten Anwälten, die schon einen Vorabdruck der Urteilsbegründung gelesen hatten.

Neben seinen Beobachtungen und den Bemerkungen der angesprochenen Anwälte stimmte das Gericht mit dem Argument überein, dass Protagonisten, die in undemokratischen Regimes wie zum Beispiel in den Palästinensischen Gebiete operieren, von Natur aus weniger zuverlässig und sorgfältig arbeiten und deshalb genauso akkurat geprüft werden sollten als dies im Fall Talal Abu Rahma hätte geschehen müssen.

Im Wesentlichen hat der Gerichtshof entschieden, dass das Ausmaß des Zweifels am Filmmaterial im Fall Al-Dura eine sorgfältigere Analyse rechtfertigt. Zweifel daran sind durchaus legitim - nicht verleumderisch.

Philippe Karsentys Beharrlichkeit hat France 2 zur Offenlegung gezwungen und dient als Beispiel dafür, wie die Medien für ihr Material und ihre Berichterstattung verantwortlich gemacht werden sollten. Das Al-Dura-Material von France 2 ist bei der Ansicht im Gerichtssaal als unglaubwürdig und möglicherweise sogar als Fälschung eingestuft worden. Im Zusammenhang mit einigen Nachforschungen, die zu dem Schluss kommen, dass Israel für die abgegebenen Schüsse nicht verantwortlich war, die angeblich den Jungen töteten, ist die Ikone Al-Dura - das Gebäude, auf dem so viel Feindschaft gegenüber Israel errichtet und von bereitwilligen Medien weitergeleitet wurde - vom Sockel gestürzt worden.

2)                  LESERBRIEF - Der Zürcher Oberländer

                 Leserforum -      Rapperswilerstr.1, 8620 Wetzikon

 

      Alle Fakten nennen

       Nahost – Israel droht weiter

          Der Zürcher Oberländer – Ausgabe vom 4. März 2008

 

Nach jeder israelischen Militäraktion gegen palästinensischen Terror, wiederholen sich die gleichen Abläufe: Israel wird dafür scharf verurteilt und kommt bei den Medienberichten in Radio, Fernsehen und Zeitung schlecht weg. Warum nimmt man sich nicht die Mühe alle Fakten einer solchen, zugegebener Massen schwierigen Aktion, aufzuzeigen?

 

Warum wurde nicht darüber berichtet, dass Israel vor dem Einmarsch in Gaza eine Terrorzelle bei Chan Yunis bekämpfte, die einen grossen Terroranschlag in Israel geplant hatte? Man fand heraus, dass ihre Kämpfer im Iran ausgebildet worden sind.

 

Warum wurde nicht darüber berichtet, dass nicht nur hunderte Kassam- Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert wurden, (seit dem Sommer 2007 über 700 Raketen auf Sderot, einer Ortschaft im israelischen Kernland) sondern seit jüngstem auch Grad – Raketen, die mit den Katjuschas zu vergleichen sind, welche die Hisbollah im Libanonkrieg gegen Israel einsetzte?

 

Warum wurde nicht darüber berichtet, dass 90 von den 116 getöteten Palästinensern, bewaffnete Kämpfer waren? (Die USA wären froh, sie würden nur annähernd eine solche Zahl im Irak erreichen). 

 

Warum wurde nicht darüber berichtet, dass die im Iran produzierten Grad – Langstreckenraketen, von der Hamas aus dichtbesiedelten Gebieten, wie zum Beispiel Gazastadt, abgeschossen werden? (Damit soll bezweckt werden, dass es für die Israeli schwierig wird, die Abschussrampen zu finden und zu zerstören, ohne Zivilisten zu gefährden).

 

Israel zog sich 2005 einseitig aus Gaza zurück in der Hoffnung, die Palästinenser würden dies nutzen das Land aufzubauen und nicht mehr Israel zu terrorisieren. Alles worauf sie sich als Gemeinschaft einigen können, ist, was sie zerstören, nicht aber was sie aufbauen möchten. In Gaza fehlt es an allem, nur nicht an Waffen.

 

Unserer Aussenministerin würde es gut anstehen, solche Fakten endlich zur Kenntnis zu nehmen, bevor sie zum wiederholten Male vorschnell Israel einseitig verurteilt. (Welches Land würde seine Zivilbevölkerung nicht schützen wollen?) Immerhin sind Gespräche mit dem Iran im Gang, bei denen es um Energielieferungen in die Schweiz geht. Einem Land, in dem heute – nicht gestern – Steinigungen und öffentliche Hinrichtungen stattfinden.  

 

Erwin Jenni

Ottikon, Switzerland

 

3)                 Leserbrief: Nur Diffamierer und Feinde des Staates Israel

            Süddeutsche Zeitung

            Sendlinger Straße 8,  80331 München

 

Werte Redaktion,

Leserbriefe 9./10.Februar 2008

 

Schade, daß Sie von Leserbriefen eine solche Auswahl treffen in der nur Diffamierer und Feinde des Staates Israel zu Wort kommen.

 

Ein „Berater“ aus Frankreich rät der Bundeskanzlerin, wie sie mit Ignoranz Israel anläßlich des 60. Jahrestags der Staatsgründung demütigen sollte. Besondere Delikatesse erhalten Israelgegner wenn jüdische Stimmen (z.B. Prof. Dr. Verleger dessen Familie von den Nazis größtenteils ausgerottet wurde ) Israel kritisieren. Herr Siemann darf mit pseudowissenschaftlichen Ausführungen das Existenzrecht Israels leugnen und antiisraelische Diffamierungen verbreiten.

 

Daß Palästinenser einen Staat hätten  im Jahre1948 bekommen können wird nirgends erwähnt. Israel wird vom Gaza mit Raketen beschossen und die Bevölkerung wird mit Entsendung von fanatisierten Selbstmordattentäter wahllos terrorisiert.

 

Antiisraelismus ist eine salonfähige Form des Antisemitismus und oft des Judenhasses. Dieses ist auch daran ersichtlich, daß seit der Staatsgründung Israels entstandene 137 Staaten der UN in denen teilweise millionenfache Völkermord geschah und geschieht, insgesamt nur ein Bruchteil davon kritisiert werden, als der einzige Staat Israel. Also für die „Kritiker“ ist nicht der Schutz der Menschen wichtig, sondern, daß sie Israel diffamieren und ihm Schaden zufügen.

 

(Mit freundlichen Grüßen)

 

Thomas M.

München

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4)                 EU Hilfslieferung für bedürftige Palästinenser in Gaza:

            Sprengstoff - statt Zucker                

                                                                1.1.2008

(Was nicht in der „Süddeutsche Zeitung“ steht)

Eine Hilfslieferung der EU für bedürftige Palästinenser im Gazastreifen, 6,5 Tonnen Zucker, entpuppten sich bei einer Kontrolle am Grenzübergang zu Gaza als Rohmaterial für Sprengstoff (Pottasche-Nitrat).

Immer wieder wurde Israel von Hilfsorganisationen wegen der Kontrollen kritisiert und für die Unterversorgung mit Lebensmitteln verantwortlich gemacht. Die Säcke stamm-ten aus Beständen der EU. Experten vermuten seit langem eine Beteiligung von Mitarbeitern der Hilfs-organisationen am Schmuggel von Waffen und Sprengstoff. 

(Von ‚amechad’ und ILI )
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„Take-A-Pen“: Schreiben Sie Ihren Brief an:
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- EU Leiter und deutsche Vertreter in der EU
- Süddeutsche Zeitung     
    - Warum informieren sie  uns nicht?
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5)                 Wer rettet die Christen in den arabischen Ländern?

         Von Paul Uri Russak’s ’Uris Tagesbuch’ - 30.6.2007

 

Das Thema Christen unserer Region – Israel ausgeschlossen – lässt mich nicht los und ich schrieb vor Wochen einen Aufruf an die Schweizer Christenheit, etwas zu unternehmen. Eigentlich gehört ein solcher Aufruf, von einem Christen unterzeichnet, in die öffentliche Presse, doch müsst ihr euch halt mit meinem Tagebuch begnügen. Hier, bitte, meine Polemik:

 

Es mag seltsam anmuten, dass ausgerechnet ein jüdischer Israeli zu christlicher Solidarität aufruft. Vielleicht, weil für ihn Solidarität wichtig ist und er deren Fehlen, besonders wenn es um Leben und Tod geht, nicht versteht. Seit Jahrzehnten werden arabische Christen verfolgt. In Ägypten, in dem sie zehn Prozent der Bevölkerung sind, werden Kopten zu Hunderten terrorisiert und ermordet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker rief im Mai 2005 zu ihrem Schutz auf. Aus Palästina fliehen Christen in den Westen und zu einem kleinen Teil nach Israel.

 

Bethlehem, früher mit 80% Christen, hat heute eine Minderheit von 20% (weiterhin abnehmend) ein Zustand, der von Arafat herbeigeführt worden war, der sich stets als „Protektor“ palästinensischen Christentums ausgab. Dies wurde durch Eingemeindungen zweier Nachbardörfer, drei Flüchtlingslagern und durch Besiedlungsmassnahmen der palästinensischen Behörden erreicht, die Muslime aus dem weit grösseren Hebron nach Bethlehem übersiedelten. Ein weiterer Grund ist die wirtschaftliche Lage der Stadt, die sich seit Ausbruch der zweiten Intifada im Jahre 2000 enorm verschlechtert hat. Der verstorbene christliche Bürgermeister Bethlehems Elias Freij, widersetzte sich schon 1995 dem Oslo Abkommen, da er befürchtete, dass der christliche Charakter und die christliche Mehrheit seiner Stadt verloren gehen würde. Er verlangte sogar eine Eingemeindung Bethlehems zu Jerusalem. Seine Befürchtungen sind eingetroffen. Nach seiner Machtaufnahme änderte Arafat die Zusammensetzung des Bethlehemer Stadtrats zu Ungunsten der damals christlichen Mehrheit. An öffentlichen PLO-Versammlungen wurden die Christen mit Slogans wie „wenn wir mit den Samstagsleuten (Juden) fertig sind, werden wir uns der Sonntagsleute (Christen) annehmen“. Die Zahl der Moscheen in dieser bisher christlichen Stadt nahm zu und christliche Gottesdienste und sogar die Rede des Papstes im April 2000, wurden durch in Lautsprecher besonders laut verbreitete islamische Predigten gestört. Das griechisch-orthodoxe Kloster nahe der Geburtskirche Jesu wurde zu Arafats offizieller Residenz, Bethlehems berühmte Weihnachts- und Neujahrsfeiern wurden zu einem Persönlichkeitskult für Arafat umstilisiert, einer PR-Aktion für den Westen – von der ganzen Welt am Fernsehen zu beobachten. Christliche Friedhöfe, Kirchen und Klöster wurden geschändet – ein bekanntes Beispiel ist die Besetzung der Geburtskirche durch PLO Terroristen im April 2002. Die Liquidation Bethlehems als christliche Stadt begann mit der Machtübernahme Arafats in 1995 und verstärkte sich während der noch immer anhaltenden Intifada Al Aksa.

 

Die libanesische Christin Brigitte Gabriel beschreibt in ihrem Buch „Because they hate“, wie in den siebziger Jahren ganze christliche Dörfer des Libanons von PLO-Gangs und Islamisten ausgerottet wurden. Israel hatte damit nichts zu tun, ausser entkommene Opfer in Israel zu pflegen und zu betreuen. Diese Christenprogrome erklären, wenn auch keineswegs entschuldigen, spätere christliche Untaten, wie Sabra und Shatila im Libanon, wo 1982 christliche Milizen gegen tausend Palästinenser ermordeten. Aus meiner Sicht sind Im Libanon seit den siebziger Jahren Vorgänge festzustellen, die zum Teil wie eine Parallele zu Bethlehem aussehen. Die frühere christliche Mehrheit ging zwar schon vor 1960 verloren, der christliche Einfluss blieb durch die damalige Machtstruktur erhalten und das Zusammenleben zwischen Muslimen und Christen blieb vorbildlich. Erst durch das Eintreffen hunderttausender palästinensischer Flüchtlinge und der PLO Führung nach dem Schwarzen September 1970 in Jordanien und später durch den jihadistischen Einfluss des Iran auf die libanesischen Schiiten, wurde diese Idylle zerstört.

 

Im Irak, in dem nach Saddam Husseins Terror nun islamischer Terror verschiedener Provenienz herrscht, ist die christliche Population auf die Hälfte gesunken. Christen werden geköpft, gekreuzigt und sterben durch Bomben - die deutsche Zeitschrift „Zeit“ berichtete schon vor drei Jahren davon – inzwischen ist es noch schlimmer geworden. Statt der früher 800'000 sind kaum noch 400'000 Christen im Irak, Tendenz abnehmend. In Saudiarabien steht das Ausüben jeder nicht muslimischen Religion unter schwerer Strafe.

 

Was viele von uns Westler nicht wissen, ist die Tatsache, dass das Christentum in Ägypten, Irak und teilweise auch im Libanon Wurzeln hat, die fast 2000 Jahre alt sind - weit vor der muslimischen Eroberung im siebten Jahrhundert. Viele Fachleute sind überzeugt, dass weder Kopten, assyrische Christen (Nestorianer), Chaldäer und andere Christen arabischer Herkunft sind, sie wurden nur durch die arabische Herrschaft arabisiert und Teile arabischer Kultur und Tradition angenommen.

 

Ich finde es traurig die Arbeit eines Christen ausführen zu müssen – aber jemand eben muss es tun

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Quoted on Take-A-Pen’s German pages http://www.take-a-pen.org/deutsch/index.html

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6)                 Paul Uri RUSSAK:  Uris Tagesbuch          - 16.3.2007:                

Christen der arabischen Welt

Es ist eine bekannte Tatsache, dass grosse Teile der christlichen Bevölkerung des Libanons, der palästinensischen Westbank, Irak, Iran und auch Ägyptens nach Europa, die USA, Kanada und Australien flüchten. Die christliche Population in diesen muslimischen Ländern wird kleiner und kleiner. Der Grund dazu ist die ebenso bekannte Tatsache, dass sie in diesen (aber auch anderen) muslimischen Ländern bedroht, verfolgt und umgebracht werden. Zum Teil durch politische und sektiererische Machthaber wie in Palästina, zum Teil durch Islamisten wie im Libanon und Ägypten. In den Medien wird seit Jahren unterschlagen, dass im Gegensatz zu uns Juden, die sich nach nationalen Katastrophen aufrappeln und ihr Schicksal gemeinschaftlich in eigene Hände nehmen, das Schicksal der Christen in muslimischen Ländern die christliche Welt nicht sonderlich zu berühren scheint.

Christen und Juden in Israel und im Westen sammeln für die „armen“ Palästinenser, die das viele Geld der UNO, aus Europa und Amerika statt für Nahrungsmittel für Waffen und Terror ausgeben – aber über Aktionen oder gar Demonstrationen für die verfolgten christlichen Minderheiten hört, sieht oder liest man nichts. Ich habe mich ein wenig umgesehen und Informationen zusammengetragen, die ich hier als Zusammenfassung präsentiere. Diese ist weder umfassend und schon gar nicht komplett, da ich aber über das Thema weder promovieren noch ein Buch schreiben will, muss diese kurze Abhandlung fürs erste genügen. Ich stelle die Frage, warum das weltweite Christentum, in all seinen Richtungen, sich nicht für ihre verfolgten Glaubensbrüder in der arabischen Welt einsetzt.

Ob Christen in arabischen Ländern überhaupt Araber sind ist umstritten. Angehörige altorientalischer Kirchen, wie die...

                                                                    (für die Fortsetzung des Artikels bitten nach unten scrollen) 

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7)                 Zu Arabischen Ängste um Al-Aksa - keine Grundlage –

        - Take-A-Pen Aufruf

        - 3 Zuschauer-Briefe an die BBC, Sky News, CNN und IBA

        - Presseerklärung der Stadtverwaltung von Jerusalem

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Take-A-Pen Aufruf :

         An die Take-A-Pen-Freunde!                                       15.2.2007

             

Erst vor wenigen Tagen verschickten wir den Februar-2007-Newsletter.

(Wir baten um Ihre Aufmerksamkeit für viele neue Themen auf unserer Website www.take-a-pen.org, die es in Englisch, in Deutsch und in anderen Sprachen gibt. Unter anderem finden Sie dort den sehr interessanten Artikel „Europa ist am Ende“ von Daniel Pipes. Dieser Artikel ist auf Deutsch und in 11 weiteren Sprachen zu lesen.)

Diese Email wird wegen einer noch dringenderen Angelegenheit an Sie versandt!

Internationaler Islamismus hetzt erneut indem er als Vorwand Bauarbeiten nutzt, die Israel am Mughrabi-Tor in der Altstadt Jerusalems vornimmt. Arbeiten, die aus Sicherheitsgründen schon längst fällig sind. Über diese Bauarbeiten wurde lange vor ihrem Beginn mit allen entsprechenden moslemischen Behörden –wie z. B. der Waqf- und auch mit den jordanischen Behörden gesprochen.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Ort der israelischen Bauarbeiten ein Stück entfernt vom Tempelberg liegt und hinsichtlich seiner Struktur völlig unabhängig von diesem ist. Tempelberg (oder auf Hebräisch „Har ha-Bayit“ = Berg des Hauses) heißt der Platz bei den Juden seit dort vor 3000 Jahren der jüdische Tempel erbaut wurde. Auch die Christen nennen ihn Tempelberg, weil sie die Bibel lesen. Die Moslems nennen den Platz seit Bestehen des Islam, also seit beinahe 1400 Jahren, Haram-al-Sharif (nobles Heiligtum).

Sehen Sie sich den Aufruf zum Briefeschreiben auf der Homepage www.take-a-pen.org an. Lesen Sie die Fakten und einige der aktuellen Briefe und schreiben Sie einen eigenen kurzen Brief an Ihre Zeitung, Ihren Fernsehsender und/oder an Politiker, um sie mit den richtigen Informationen auf dem Laufenden zu halten.

Lassen Sie uns nicht warten bis Ungenauigkeiten, Fälschungen und Hetze wieder den Verstand der meisten Menschen auf dieser Welt in Beschlag nehmen – wie es so viele Male zuvor bereits geschehen ist!

Schreiben Sie jetzt sofort!

Schalom, Wahrheit und Friede für Sie und für alle!

Endre Mozes

Take A Pen!

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3 Zuschauer-Briefe an die BBC, Sky News, CNN und IBA:

 

Brief 1: an die BBC, Sky News, CNN und Israel Broadcasting Authority

 

Betr.: Zorn in Jerusalem

 

Die Szenen der Gewalt in Jerusalem, die Sie immer wieder senden, sind dramatisch, aber nicht besonders informativ. Wie sollen Ihre Zuschauer  die Stellungnahme des israelischen Polizeisprechers und die ihm widersprechenden zornigen politischen Statements der zahlreich von Ihnen interviewten palästinensischen Kommentatoren beurteilen können?

Ihren öffentlichen Auftrag könnten Sie weit besser erfüllen, wenn Sie die von den Israelis ausgeführten Arbeiten im Detail filmen würden und sie von Experten kommentieren ließen, damit wir, Ihre Zuschauer, selbst entscheiden können, ob die zornigen Eruptionen berechtigt sind.

 

Sie verfügen über die Möglichkeiten, Faktenmaterial zu präsentieren, das zeigt, ob es wahrscheinlich ist, dass eine Renovierung der Brücke die Fundamente der Aksa-Moschee auf dem Tempelberg beschädigen wird. Also tun Sie das bitte.

 

Leider wurde das Angebot der israelischen Behörden, eine 24-stündige Kameraüberwachung der Arbeiten zu installieren, damit die Bilder weltweit im Internet zur Verfügung stehen, nicht aufgegriffen, wie Ben Wiederman von CNN berichtete,.

Ist es möglich, dass ein Interesse daran besteht, die Wahrheit nicht zu sehen?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Maurice Ostroff

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Brief 2: an die BBC

 

Betr.: Fußweg zum Mugrabi-Tor

 

Die Berichte der BBC zu diesem Thema aus Jerusalem dienen lediglich dazu, die Araber auf der Straße aufzuhetzen, statt die Zuschauer über die Fakten zu informieren.

 

Die Zuschauer können die Klagemauer hinter dem BBC-Reporter sehen, der neben dem Bulldozer steht. Die Al-Aksa-Moschee steht jenseits der Klagemauer, mehr als 300 Meter entfernt von dem Bulldozer. Die Moschee steht auf dem oberen Platz des Tempelbergs.

Herodes vergrößerte dieses Gebiet durch die Errichtung einer gigantischen Stützmauer auf dem Grundgestein. Er verwendete große Steine, von denen viele mehr als 400 Tonnen wogen. Die Klagemauer ist ein Teil dieser Stützmauer. Es ist unmöglich, solch eine massive Mauer zu durchbohren oder zu untergraben. Auch der BBC-Reporter kann das sehr gut erkennen, aber er berichtet es nicht.

 

Die arabischen Ängste um ihre Moschee entbehren jeder Grundlage.

 

Die BBC sollte Fakten berichten statt islamistische Märchen zu verbreiten zur Beschwichtigung der arabischen Welt.

 

Charles Oren

Givatayim

Israel

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Brief 3: an CNN

 

Betr. : Wut über die Reparatur der Rampe

 

Wie man die Ereignisse einschätzt, hängt davon ab, welchen Stellenwert man einer ruhigen Analyse beimisst.

 

Ein Jahrhunderte alter Aufgang vom Platz der jüdischen Klagemauer zum Mugrabi-Tor brach während der Unwetter 2004 zusammen. Übergangsweise wurde er ersetzt durch eine hölzerne Brücke, die, wie Israel betont, nun wiederum ersetzt werden muss, um die Sicherheit der Touristen (97 % Christen), die sie benutzen, zu gewährleisten.

 

Der aktuelle Zorn richtet sich gegen 2 Bulldozer, die Fundamente für die Pfeiler graben, die die renovierte Fußgängerbrücke stützen sollen. Obwohl die Arbeiten nicht auf den Fundamenten der Al-Aksa-Moschee oder des Tempelbergs, sondern ihrer Nähe ausgeführt werden, behaupten die Islamisten, dass die Arbeiten die Fundamente der Moschee oder des Tempelbergs unterhöhlen würden  und Teil einer Verschwörung zu ihrer Zerstörung wären.

 

Die israelischen Bauarbeiten finden 300 Meter von der Al-Aksa-Moschee statt und es befindet sich eine große historische Stützmauer dazwischen. Ist die Gefahr also real?

 

Frage: Oder ist der heftige Ausbruch der Wut in dieselbe Kategorie einzuordnen wie die Reaktionen auf die dänischen Karikaturen vor einiger Zeit? (Siehe das Foto unten.)

 

Eine vernünftige Haltung würde dazu führen, das Angebot der israelischen Behörden, eine Kameraüberwachung der Bauarbeiten rund um die Uhr einzurichten und im Internet zur Verfügung zu stellen, worüber Ben Wiederman von CNN berichtete, ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

 

Maurice Ostroff

Herzliya

Israel

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Presseerklärung der Stadtverwaltung von Jerusalem

 

Der Bürgermeister von Jerusalem, Uri Lupolianski, hat letzte Nacht zusammen mit Rabbiner Shmuel Rabinowitz, zuständig für die Kotel und die heiligen Stätten, beschlossen, eine öffentliche Diskussion der Pläne zum Bau der Mugrabi-(Fußgänger-)Brücke im Panungs- und Bauausschuss zu ermöglichen. Dieser Beschluss ist der Sensibilität der Planungen geschuldet und den Treffen und Diskussionen mit den Repräsentanten Ost-Jerusalems, die die Pläne prüfen und dazu Stellung nehmen möchten. Der Beschluss wurde gefasst.nach Beratungen mit Generalstaatsanwalt Meni Mazuz, der Planungsbehörde der Jerusalemer Stadtverwaltung, dem städtischen Ingenieur und (arabischen) Vertretern und Deligierten aus Ost-Jerusalem.

 

Es wird darauf hingewiesen, dass ungeachtet dieser Entscheidung die Sanierungsarbeiten, die von der israelischen Antikenbehörde durchgeführt werden und planungsgemäß etliche Monate andauern werden, weitergehen, aber zur selben Zeit sollen die öffentlichen Diskussionen  im Planungsausschuss beginnen.

 

Während der letzten Tage traf sich Lupolianski mit verschiedenen Repräsentanten aus Ost-Jerusalem zu Gesprächen, an denen auch Rabbiner Rabinowitz teilnahm, und Lupolianski versicherte ihnen, dass er öffentliche Diskussionen und eine vollständige Offenlegung ermöglichen wolle, um klarzustellen, dass es keine Intentionen gibt, in den Tempelberg einzudringen oder ihn zu beschädigen.

(Gideon Schmerling, Sprecher der Stadtverwaltung von Jerusalem)          

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8)                 Doppelmoral in 'Haaretz'!?

Von Uris Tagesbuch 13.1.2006: 'Doppelmoral in Sachen Hass'

 

In Haaretz von diesem Wochenende ist ein Artikel zu lesen, der direkt an das israelkritische Gutmenschentum gerichtet scheint, jenem Gutmenschentum, dass alles Übel dieser Region allein durch die Existenz Israels erklärt. Es ist genau das zu lesen, was dieser Menschenschlag mit Vorliebe ignoriert, nämlich die jihadistische Brutalität gegen das eigene Volk der Palästinenser. Diese Brutalität wurde, solange Israel noch eine Art Kontrolle in Gaza ausübte, zum grossen Teil unterdrückt – jetzt nimmt sie freien Lauf. Das gegenseitige Abschlachten eigener Bürger wurde in den vergangenen Jahrzehnten im Libanon, in Syrien, im Irak, in Algerien – eigentlich überall in der muslimischen Welt –vorexerziert und findet jetzt in unserer engsten Nachbarschaft statt. Menschen jedes Alters und Geschlechts werden mit Bedacht verletzt und umgebracht, mit einer Brutalität, wie sie nur Ideologie oder Religion hervorbringen kann. Zugegeben, Israel hat mit seinen militärischen Aktionen gegen Terroristen gelegentlich übers Ziel hinausgeschossen, sich geirrt oder falsch gehandelt. Doch es waren stets Terroristen im Visier, unbeteiligte Opfer waren nie das Ziel – im Gegensatz zu den irren Vertretern des palästinensischen Kampfes gegen „die Besetzung“, die gezielt Unbeteiligte aufs Korn nimmt, sei es Juden oder Palästinenser der falschen „Ideologie“. Das alles ist nicht ganz so neu, doch noch nie war die Lage so krass wie heute. Es scheint darauf herauszulaufen, dass wenn Israel irrtümlich palästinensische Kinder tötet oder verletzt, sich darüber schämt und entschuldigt , es schlimmer ist, als wenn palästinensische bewaffnete Irre die Kinder eines Mitglieds einer anderen palästinensischen Organisation bewaffneter Irrer mit Bedacht und Wonne (so gemäss Augenzeugen) aus nächster Nähe umbringen.

 

Allerdings und trotz der Furcht der palästinensischen Welt in eigener Sache Stellung zu beziehen, scheint die vor wenigen Tagen stattgefundene Riesendemonstration der Fatah in Gaza City darauf hinzuweisen, dass einer palästinensischen Mehrheit, die bisher schwi